Landschaftsökologische Gutachten und biologische Studien

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Erfassung der Säugetierfauna

Fledermäuse

Viele Spezies gelten als baumbewohnende Arten, die Höhlen in alten Bäumen, Verstecke hinter loser Rinde und Stammaufrisse bevorzugen. Die Lebensräume, in denen sie diese Ansprüche befriedigen können, werden zahlenmäßig und flächenanteilig immer kleiner. Die Anzahl geschützter und gefährdeter Arten ist somit recht hoch. Infolge dessen ist bei Eingriffen in Altholzbestände eine Einbeziehung der Arten in die Betrachtungen unerlässlich und wird immer mehr zum „Standard“ des Untersuchungsumfangs.

Neben einer umfassenden Einarbeitung aller vorhandenen Daten werden ortsansässige, kundige Personen befragt sowie eine Begehung mit selektiver Suche nach Quartieren und Wochenstuben in den relevanten Gehölzbereichen durchgeführt. Des Weiteren erfolgt eine Erfassung von fliegenden Arten mittels BAT-Detektor an Flugleitstrukturen in der Dämmerung bzw. nachts. Die erfassten Laute werden analysiert und artspezifisch zugeordnet.

Groß- und Mittelsäuger

Mittel- und Großsäuger besitzen artspezifisch teilweise sehr große Raumansprüche. Aus diesem Grund sind genaue flächenbezogene Aussagen über Bestandsdichten der meisten Säugetierarten sowie deren Migration generell nur unter sehr großem Aufwand möglich. Dementsprechend erfolgt v. a. in Bereichen der Eingriffsplanung häufig lediglich eine qualitative Erfassung. Groß- und Mittelsäuger werden dabei direkt über Sichtungen oder indirekt über Trittsiegel, Losung, Fraßreste, Fell- oder Totfunde, etc. festgestellt. Zusätzlich erfolgen im Rahmen von Konsultationen der örtlichen Jagdausübenden bzw. Förster neben der Abfrage nach den Erfahrungen und Sichtungen auch Auswertungen der aktuellen Jagdstrecken aus dem betreffenden Raum sowie Nachfragen bezüglich Fallwild/Wildunfällen bei der Unteren Naturschutzbehörde sowie der Unteren Jagdbehörde. Zusätzlich kommen oftmals Wildkameras zum Einsatz. Diese durch Bewegungs- und Wärmesensor selbstauslösenden Kameras werden zumeist an den Hauptwechseln möglichst eingriffsnah postiert.

Insbesondere die beiden Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie Biber (Castor fiber) und Fischotter (Lutra lutra), sind in den letzten Jahren Gegenstand zahlreicher Untersuchungen gewesen. Auch der Wolf ist mittlerweile Gegenstand zahlreicher gutachterlicher Betrachtungen.